Alex Lau, als junger Cellist in Europa, den USA und Asien aktiv, erhielt er im Alter von 19 Jahren ein Vollstipendium an der Seiji Ozawa International Academy in der Schweiz, dem Four Seasons Chamber Music Festival in den USA, der NUME Academy & Festival in Italien, der Villars Music Academy in der Schweiz, der Geneva International String Academy und der Daniel Hope Academy in Deutschland. Alex Lau wurde eingeladen, in Südkorea, Moldawien, Taiwan und Saudi-Arabien aufzutreten, und hat mit vielen angesehenen Musikern wie Robert McDonald, Cathrine Cho, Ani Kavafian, Daniel Hope, Mi-kyung Lee, das Frank Dupree Trio, Walter Küssner, Roland Glassl, Sergey Ostrovsky aufgetreten und in Konzertsälen wie dem Genfer Victoria Hall, der Berliner Philharmonie, der Foundation Pierre Gianadda und Flagey Brussels gespielt. Alex Lau hatte die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen mit vielen renommierten Musikern wie Frans Helmerson, Misha Maisky, Pavel Gililov, Nobuko Imai, Gary Hofmann, Tabea Zimmermann, Alban Gehardt, Antonio Lysy, Jeroen Reuling, Collin Carr, Peter Bruns, Kazuki Yamada, Sadao Harada (Tokyo Quartet) und Raphaël Merlin (Quatuor Ébène) zu sammeln. Als leidenschaftlicher Verfechter der Erweiterung des Cellorepertoires arbeitete Alex Lau mit dem Choreografen Jacopo Godani und der Dresden Frankfurt Dance Company zusammen. Gemeinsam tourten sie durch Italien und Deutschland und präsentierten Werke wie Bachs Cellosuiten, Ligetis Solosonate und Kodálys Solosonate in einer innovativen Verbindung von Musik und zeitgenössischem Tanz. Als Solist trat Alex Lau unter anderem mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Camerata Chișinău sowie verschiedenen Jugendorchestern auf. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Douglas Bostock, Ulrich Kern, Mihai Amihalachioaie und Pascal Kaufmann zusammen. Während der COVID-19-Pandemie trat er in Daniel Hopes Reihe Hope@Home auf ARTE.tv auf, in der er gemeinsam mit seinem Bruder Gordon Lau musizierte. Außerdem sind die beiden Lau-Brüder künstlerische Leiter ihres eigenen Kammermusikfestivals, des Löwenberg Kammermusikfest e. V., das sie 2025 in München gründeten und seither veranstalten. Alex Lau hat viele Preise bei Wettbewerben gewonnen, darunter den Ersten Preis beim Beijing Ai Qin International Cello Prize, den Zweiten Preis beim Heran International Cello Competition in der Tschechischen Republik, den Preis für die beste Aufführung des zeitgenössischen Werks beim Dotzauer International Cello Competition Deutschland und erreichte 2025 das Semifinale des Isangyun International Cello Competition in Tongyeong (Südkorea). Zudem wurde er von Dirigent Christoph Poppen eingeladen, in der Saison 2025/26 mehrfach als Gast-Solocellist der Hong Kong Sinfonietta zu wirken. Darüber hinaus ist Alex Lau Stipendiat von Villa Musica, Yehudi Menuhin Live Music Now München sowie des Hong Kong Jockey Club Music and Dance Fund. Alex Lau wurde 2002 in Hongkong in eine musikalische Familie geboren. Er begann im Alter von 7 Jahren mit dem Cellospiel und studierte an der Hong Kong Academy for Performing Arts, der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und dem Sächsischen Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber unter der Anleitung von Hsin-Hsin Chang, Laurent Perrin, Susanne Müller-Hornbach, Marie-Elisabeth Hecker und Norbert Anger. Alex Lau hat sein Bachelor-Diplom an der Hochschule für Musik und Theater München unter der Anleitung von Wen-Sinn Yang mit Auszeichnung abgeschlossen und studiert derzeit den Master-Studiengang an derselben Institution bei Julian Steckel